Was sich die Junge "Volks"partei unter einem Fest vorstellt, hat sie in Salzburg eindrucksvoll gezeigt. Dort kam es bei einer Feier der Jung-Schwarzen umstandslos zu einer Massenschlägerei. Glaubt man der Polizei. Alles Einbildung sagt die JVP. Wahrscheinlich in der bei ihrer Partei üblichen Wahrheitsliebe.
Silvia Fuhrmann war gestern. Was ihre Wurstsemmeln waren, sind für ihre Nachfolger im Geiste die "X-Treme" Parties. Dort zeigen die JVP'ler von heute, was sie unter Spaß verstehen. Sich besaufen und auf den Putz hauen. Im wahrsten Sinn des Wortes.
http://salzburg.orf.at/stories/384634/
Laut Polizei gingen 30 Betrunkene aufeinander los. Etliche Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Erst ein Großeinsatz der Polizei stellte Ruhe auf dem JVP-Fest her.
Hat sich die Polizei vermutlich nur eingebildet, sagt die JVP auf Medienanfrage.
Toni Elsenhuber von der Jungen ÖVP betonte im Gegensatz zur einschreitenden Polizei gegenüber dem ORF, von einer Massenschlägerei könne auf seiner Party keine Rede sein.
Zwei verfeindete Gruppen seien aufeinander losgegangen: Rechtsradikale und Ausländer. Selbst wenn das stimmt, sind Einladungs- und Einlasspolitik der Jung-Schwarzen schwerst zu hinterfragen. Das wirkt mittelschwer chaotisch. Und die Truppe nimmt für sich in Anspruch, Werte hochzuhalten und für Ordnung einzutreten?
Ein Beispiel für Jugendpolitik nach ihren Vorstellungen haben die Jung-Schwarzen dieses Wochenende jedenfalls geliefert. Hätte mir nie gedacht, dass ich mir Silvia Fuhrmann zurückwünsche. Deren Wurstsemmeln mögen sauteuer sein. Zuschlagen tun sie nicht.
von Christoph Baumgarten
am 24. August
0 Kommentare | Kommentar verfassen