Lieber Stauni,
Das war nicht mein Zitat sondern das unseres Vorsitzenden Maritn Luksan, macht aber nix.
Wenn sich eine Religion auf Gott beruft, muss man wohl auch die Basis hinterfragen, oder? Religion kann sich nicht mit dem Hinweis, sie habe nicht notwendigerweise etwas mit Gott zu tun, der Pflicht entschlagen, Behauptungen plausibel zu erklären. Wiewohl: Natürlich dürfte eine Religionsgemeinschaft behaupten, nicht zwangsläufig etwas mit Gott zu tun zu haben. Dann aber hätte sie ein ernsthaftes Legitimationsproblem. Ein unauflösbares Paradoxon.
Man kann Gott nicht willkürlich aus dem Spiel nehmen indem man behauptet, er/sie habe nicht zwangsläufig etwas mit Religion zu tun.So einfach kann man die katholische Kirche nicht davonkommen lassen, Öffentliche Behauptungen müssen genauso überprüfbar sein wie das von allen anderen Statements verlangt wird. Sonderrechte darf es nicht geben.
Zudem war es ja Schönborn, der von uns Argumente einforderte, die er selbst nicht zu erbringen bereit ist. Er muss sich gefallen lassen, daran gemessen zu werden.
Und, sollte es Menschen geben, die an eine christlich geprägte Gottesvorstellung glauben, aber nichts mit organisierter Religion zu tun haben: Steht auf und wehrt euch gegen die ständige Vereinnahmung. Das können wir Atheistinnen und Atheisten euch nicht abnehmen. Unser Respekt wäre euch aber sicher.
Alles liebe,
Christoph
P.S.: Net bös sein, aber unter Bloggern empfind ich das Sie irgendwie als, naja, beinahe unhöflich. Ich würd hier einfach das kollektive Du vorschlagen.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Das war nicht mein Zitat sondern das unseres Vorsitzenden Maritn Luksan, macht aber nix.
Wenn sich eine Religion auf Gott beruft, muss man wohl auch die Basis hinterfragen, oder? Religion kann sich nicht mit dem Hinweis, sie habe nicht notwendigerweise etwas mit Gott zu tun, der Pflicht entschlagen, Behauptungen plausibel zu erklären. Wiewohl: Natürlich dürfte eine Religionsgemeinschaft behaupten, nicht zwangsläufig etwas mit Gott zu tun zu haben. Dann aber hätte sie ein ernsthaftes Legitimationsproblem. Ein unauflösbares Paradoxon.
Man kann Gott nicht willkürlich aus dem Spiel nehmen indem man behauptet, er/sie habe nicht zwangsläufig etwas mit Religion zu tun.So einfach kann man die katholische Kirche nicht davonkommen lassen, Öffentliche Behauptungen müssen genauso überprüfbar sein wie das von allen anderen Statements verlangt wird. Sonderrechte darf es nicht geben.
Zudem war es ja Schönborn, der von uns Argumente einforderte, die er selbst nicht zu erbringen bereit ist. Er muss sich gefallen lassen, daran gemessen zu werden.
Und, sollte es Menschen geben, die an eine christlich geprägte Gottesvorstellung glauben, aber nichts mit organisierter Religion zu tun haben: Steht auf und wehrt euch gegen die ständige Vereinnahmung. Das können wir Atheistinnen und Atheisten euch nicht abnehmen. Unser Respekt wäre euch aber sicher.
Alles liebe,
Christoph
P.S.: Net bös sein, aber unter Bloggern empfind ich das Sie irgendwie als, naja, beinahe unhöflich. Ich würd hier einfach das kollektive Du vorschlagen.