Laizismus geht am Problem vorbei, und kann keine Lösung sein. Zum einen ist unsere Kirche hierzulande nicht so stark, sie nimmt also nicht einen immens starken Einfluß auf die Gesellschaft ein. Vielmehr sehe ich Kirche als einen wichtigen Stützpfeiler für die Moral in unserer Gesellschaft. Laizismus wäre kulturvernichtend und fatal.
Ich habe auch kein Problem mit der freien Religionsausübung im Land, diese steht jedem schon allein grundrechtlich (Art. 15 StGG) zu. Ein Problem habe ich allerdings wenn die Zeugen als Religionsgemeinschaft anerkannt werden, denn dadurch gewinnen sie massiven Einfluß auf Politik und Gesellschaft. Beispielsweise im Schulwesen, in den Medien (ihnen steht uA. der Sitz im Stiftungsrat des ORF zu) sowie diverse Steuerbegünstigungen. Wenn ich mir das Selbe jetzt bei der kriminellen Scientology Sekte vorstelle, läufts mir kalt über den Rücken. Ich denk auch gerade deshalb sind unsere christlichen Grundwerte wichtiger denn je, entbinden wir uns von ihnen, öffnen wir solchen Gemeinschaften Tür und Tor.
Zum Problem in den Schulen: Natürlich trifft dieses Problem auch auf inländische Kinder zu, aber allein schon durch die Sprachbarriere ausländischer Kinder, und ihre abweichenden Kultur- und Moralvorstellungen ergeben sich ganz neue Probleme. Begleitende Kurse wären eine Lösung, allerdings müsste sichergestellt werden dass diese Kurse auch besucht werden. Und warum sollten Migrantenkinder einen höheren Lernerfolg haben als unsere Kinder? Sicher, wenn sie die Sprache auf Schulniveau sprechen können, haben sie die selben Chancen, sie müssen aber auch lernen dass sie hier in einer anderen Gesellschaft leben, und sich daher anpassen müssen.
Ich finde nicht dass die FPÖ nur Ängste schürt, vielmehr denk ich dass sie die oft unangenehmen Themen in unserer Gesellschaft ausspricht. Klar, dafür findet sie oft sehr hetzerische und für viele verletzende Worte. Aber mit dem Totschweigen der Probleme löst man auch nichts.
Ich finde nicht dass wir ein Sozialproblem haben, sicher man könnte jetzt türkische Lehrer ins Land holen um die Migrantenkinder zu unterrichten, aber dann hätten wir genau wieder die viel propagierte Parallelgesellschaft. Jemand der nach Österreich kommt, muss sich unseren Sitten und Gebräuchen nunmal anpassen, eben wie in jedem Land.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Ich habe auch kein Problem mit der freien Religionsausübung im Land, diese steht jedem schon allein grundrechtlich (Art. 15 StGG) zu. Ein Problem habe ich allerdings wenn die Zeugen als Religionsgemeinschaft anerkannt werden, denn dadurch gewinnen sie massiven Einfluß auf Politik und Gesellschaft. Beispielsweise im Schulwesen, in den Medien (ihnen steht uA. der Sitz im Stiftungsrat des ORF zu) sowie diverse Steuerbegünstigungen. Wenn ich mir das Selbe jetzt bei der kriminellen Scientology Sekte vorstelle, läufts mir kalt über den Rücken. Ich denk auch gerade deshalb sind unsere christlichen Grundwerte wichtiger denn je, entbinden wir uns von ihnen, öffnen wir solchen Gemeinschaften Tür und Tor.
Zum Problem in den Schulen: Natürlich trifft dieses Problem auch auf inländische Kinder zu, aber allein schon durch die Sprachbarriere ausländischer Kinder, und ihre abweichenden Kultur- und Moralvorstellungen ergeben sich ganz neue Probleme. Begleitende Kurse wären eine Lösung, allerdings müsste sichergestellt werden dass diese Kurse auch besucht werden. Und warum sollten Migrantenkinder einen höheren Lernerfolg haben als unsere Kinder? Sicher, wenn sie die Sprache auf Schulniveau sprechen können, haben sie die selben Chancen, sie müssen aber auch lernen dass sie hier in einer anderen Gesellschaft leben, und sich daher anpassen müssen.
Ich finde nicht dass die FPÖ nur Ängste schürt, vielmehr denk ich dass sie die oft unangenehmen Themen in unserer Gesellschaft ausspricht. Klar, dafür findet sie oft sehr hetzerische und für viele verletzende Worte. Aber mit dem Totschweigen der Probleme löst man auch nichts.
Ich finde nicht dass wir ein Sozialproblem haben, sicher man könnte jetzt türkische Lehrer ins Land holen um die Migrantenkinder zu unterrichten, aber dann hätten wir genau wieder die viel propagierte Parallelgesellschaft. Jemand der nach Österreich kommt, muss sich unseren Sitten und Gebräuchen nunmal anpassen, eben wie in jedem Land.