Wieso? Gut: Wir haben mit den deuschen Studierenden ein quantitatives Problem. Ebenso haben wir ein quantitatives Problem mit Menschen, die über die Qualifikation verfügen, an Unis zu unterrichten, für die wir aber keine Kohle haben. Der Ausweg: Verhandlungen mit der Bundesrepublik aufnehmen, damit sie die Kosten bezahlt, die die Mängel im deutschen Bildungssystem verursachen. Dafür gebe es durchaus Bereitschaft auf deutscher Seite.
Nebenbei: Mit den Studiengebühren war's auch nicht wesentlich besser. Und wenn du klagst, das Geld würde den Unis jetzt fehlen, muss man sagen: Es kam bisher schon nicht den Unis zugute. Zugleich wurden uns Erbschaft- und Schenkungssteuer, die beide gleich viel Geld einbrachten wie die Studiengebühren, vom schwarzen Finanzminister als Bagatellsteuern verkauft, über die nachzudenken man sich gar nicht anstrengen müsse. Ergo: Wenn 150 Mio. von Menschen bezahlt werden, die es sich nicht leisten können, sind sie ein unverzichtbarer Beitrag für die Gesellschaft. Wenn sie von Menschen bezahlt werden, die sich das zehnfache leisten könnten, sind sie eine Bagatellsteuer. Das soll wer kapieren. Ich tu es nicht.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Nebenbei: Mit den Studiengebühren war's auch nicht wesentlich besser. Und wenn du klagst, das Geld würde den Unis jetzt fehlen, muss man sagen: Es kam bisher schon nicht den Unis zugute. Zugleich wurden uns Erbschaft- und Schenkungssteuer, die beide gleich viel Geld einbrachten wie die Studiengebühren, vom schwarzen Finanzminister als Bagatellsteuern verkauft, über die nachzudenken man sich gar nicht anstrengen müsse. Ergo: Wenn 150 Mio. von Menschen bezahlt werden, die es sich nicht leisten können, sind sie ein unverzichtbarer Beitrag für die Gesellschaft. Wenn sie von Menschen bezahlt werden, die sich das zehnfache leisten könnten, sind sie eine Bagatellsteuer. Das soll wer kapieren. Ich tu es nicht.