Kirchlicher Humor
Für kirchliche Verhältnisse ist der "Pfaffenheini" nahezu revolutionär. Er nützt das Internet. Inhaltlich ist Christian Sieberer eher weniger modern.
Der Pfaffenheini ist Exorzist und auf Gloria.tv unterwegs, dem qualitativ wie inhaltlich eher unfreiwillig komischen Internetkanal der heimischen Fundiszene. Und hat natürlich seine eigene Homepage. http://www.pfaffenheini.net
Dort bietet er alle möglichen "Informationen" an. Dass Exorzismus gut ist, zum Beispiel. Nur nichts den Psychotherapeuten überlassen, wie wirklich Probleme lösen könnten. Oder zu Sexsucht. Wobei die Frage gestattet ist, woher das ein katholischer Pfarrer kennen will. Da kommt mir ein Satz von Blinden und Farbe in den Sinn. Dass er mit radikalen Abtreibungsgegnern gemeinsame Sache macht, versteht sich bei dieser Ausgangslage von selbst.
Als "moderner" Pfarrer muss er dieser Spaßgesellschaft Tribut zollen, von der er einmal reden gehört hat. Humor darf nicht fehlen. Ein Beispiel liefert er hier.
Audio-Pfaffenheini (mp3, 2,036 KB)
http://www.gloria.tv/?media=32479
Immerhin hat er keine Scheu davor, sich lächerlich zu machen. Gut, er wird sich dessen nicht bewusst sein. Die Fähigkeit zur Selbstironie ist Menschen mit Reflexionsbegabung vorbehalten. Man würde sich aber wünschen, es gebe mehr Pfarrer von seiner Sorte. Dann würde sich die katholische Kirche als gesellschaftlicher Machtfaktor sehr schnell von selbst erledigen.
Der Pfaffenheini ist Exorzist und auf Gloria.tv unterwegs, dem qualitativ wie inhaltlich eher unfreiwillig komischen Internetkanal der heimischen Fundiszene. Und hat natürlich seine eigene Homepage. http://www.pfaffenheini.net
Dort bietet er alle möglichen "Informationen" an. Dass Exorzismus gut ist, zum Beispiel. Nur nichts den Psychotherapeuten überlassen, wie wirklich Probleme lösen könnten. Oder zu Sexsucht. Wobei die Frage gestattet ist, woher das ein katholischer Pfarrer kennen will. Da kommt mir ein Satz von Blinden und Farbe in den Sinn. Dass er mit radikalen Abtreibungsgegnern gemeinsame Sache macht, versteht sich bei dieser Ausgangslage von selbst.
Als "moderner" Pfarrer muss er dieser Spaßgesellschaft Tribut zollen, von der er einmal reden gehört hat. Humor darf nicht fehlen. Ein Beispiel liefert er hier.
Audio-Pfaffenheini (mp3, 2,036 KB)
http://www.gloria.tv/?media=32479
Immerhin hat er keine Scheu davor, sich lächerlich zu machen. Gut, er wird sich dessen nicht bewusst sein. Die Fähigkeit zur Selbstironie ist Menschen mit Reflexionsbegabung vorbehalten. Man würde sich aber wünschen, es gebe mehr Pfarrer von seiner Sorte. Dann würde sich die katholische Kirche als gesellschaftlicher Machtfaktor sehr schnell von selbst erledigen.
Christoph Baumgarten - 10. Sep, 21:48


