Ich ahb nur das Audimax verfolgt, Livestream und Twitter, aber schon bevor es die Aktion an der Akademie und meiner Meinung nach war der Montag letzte Woche der Wendepunkt in der Besetzung. Hin zum Schlechteren.
Die Sache hatte ja gut begonnen, ohne Einmischung irgendwelcher politischer Gruppierungen oder Ausschluss solcher Gruppen. Und der Anteil der Deutschen, den man noch evaluieren müsste, war meiner Meinung nach ein Vorteil. Denn grad die haben einen neutralen Standpunkt zur österreichischen Politik und lassen sich nicht so einfach für eines der Lager vereinnahmen.
Am Montag aber hat das Plenum, nach dem mutmaßlich eh nur Fake-Auftritt eines Burschenschafters, beschlossen die Burschenschaften auszuschließen und der ganze konservative Rest im Audimax hat das als Aktion der Linken gesehen. Der aggressive Auftritt der Frauen AG mit dem sich dann auch der Fokus etwas verschoben hat, weg von der Bildung zu gesellschaftlichen Themen, hat auch sehr viele verstimmt. Ein Auftritt der noch über Tage hinweg für schlechte Stimmung gesorgt hat. Sympatiebekundungen von AntiFas und dass man die AntiRep vor's Plenum gelassen hat waren dann nur noch das i-Tüpfelchen.
Die Proteste werden keinen Erfolg haben, nur als eine Bewegung die das ganze politische Spektrum umfasst, erst recht gegen eine Große Koalition, hätte man Erfolg.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Die Sache hatte ja gut begonnen, ohne Einmischung irgendwelcher politischer Gruppierungen oder Ausschluss solcher Gruppen. Und der Anteil der Deutschen, den man noch evaluieren müsste, war meiner Meinung nach ein Vorteil. Denn grad die haben einen neutralen Standpunkt zur österreichischen Politik und lassen sich nicht so einfach für eines der Lager vereinnahmen.
Am Montag aber hat das Plenum, nach dem mutmaßlich eh nur Fake-Auftritt eines Burschenschafters, beschlossen die Burschenschaften auszuschließen und der ganze konservative Rest im Audimax hat das als Aktion der Linken gesehen. Der aggressive Auftritt der Frauen AG mit dem sich dann auch der Fokus etwas verschoben hat, weg von der Bildung zu gesellschaftlichen Themen, hat auch sehr viele verstimmt. Ein Auftritt der noch über Tage hinweg für schlechte Stimmung gesorgt hat. Sympatiebekundungen von AntiFas und dass man die AntiRep vor's Plenum gelassen hat waren dann nur noch das i-Tüpfelchen.
Die Proteste werden keinen Erfolg haben, nur als eine Bewegung die das ganze politische Spektrum umfasst, erst recht gegen eine Große Koalition, hätte man Erfolg.