Christoph Baumgarten - 22. Jun, 08:05

Also ist alles, was die Eltern für ihre Kinder entscheiden, OK? Da würde mir sehr viel einfallen, was schon unter den jetzigen Gesetzen nicht so ist und als Menschenrechtsverletzung angesehen wird. Das es beim Religionsbekenntnis anders ist, wo bei uns so viele rechtliche Verpflichtungen damit einhergehen, ist allerdings ein Kuriosum, In Ländern, wo das eine rein private Angelegenheit ist, wo nicht einmal die Religionszugehörigkeit erhoben wird, ist das im Prinzip egal (lieber wäre mir persönlich ein Eintrittsverbot bei Religionen für Minderjährige, aber das ist schwer durchzusetzen), daher ist es dort auch nicht verboten. Aber bei uns gilt verpflichtender Religionsunterricht, die Verpflichtung, das Religionsbekenntnis überall anzugeben (wenn auch in einigen Fällen glücklicherweise ohne Strafdrohung), später der jeweilige Religionsbeitrag.... Da ist es nicht wurscht, ob Eltern die Entscheidung für ihre Kinder treffen dürfen oder nicht. Die Eltern schränken die künftigen Rechte ihrer Kinder massiv ein, indem sie sie bei einer Religionsgemeinschaft registrieren lassen. Das Argument, bei einem Verein sei das nicht anders, ist aufgrund der unterschiedlichen rechtlichen Verpflichtungen hier nicht zulässig.

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Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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