Fischers Selbstverständnis

Fischer_heinzWas tut ein Bundespräsident den ganzen Tag? Eine Frage, sich vermutlich jeder und jede irgendwann einmal stellt. Ein wenig Einblick in diese Frage bietet ein Interview, das Bloggerin Petra Köstinger und Blogger Tom Schaffer mit Heinz Fischer für zurpolitik.com geführt haben.

Es ist ein ungewöhnliches Interview. Man merkt im besten Sinn des Wortes, dass die Fragestellenden nicht vom Polit-Journalismus leben. Die Fragen offenbaren große Sachkenntnis (die im Idealfall auch Profi-Journalisten haben) und großes Interesse - und werden im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Interviews in etablierten Medien nicht routiniert heruntergespult. Das ermöglicht eine offenbar sehr entspannte, freundschaftliche Atmosphäre, wo auch ungewöhnliche Fragestellungen vorkommen und wo schon mal kritisch nachgehakt werden darf, ohne, dass das die Stimmung trübt.

Bemerkenswert ist das Interview auch insofern, als es Fischers erstes Interview mit Bloggern ist. Nicht nur in Österreich ist es für Präsidentinnen und Präsidenten alles andere als normal, sich den Fragen von Leuten zu stellen, die eher der Zivilgesellschaft zuzuordnen sind als dem professionellen Politik-Betrieb. Fischer lässt sich auf das Experiment ein - was herauskommt, ist ein angenehm zu lesendes und informatives Interview.
Pezi Köstiger (Gast) - 2. Apr, 10:31

Thanx für das tolle Feedback! :)

Christoph Baumgarten - 2. Apr, 10:35

Gern. Hat Spaß gemacht zu lesen - und es ist selten, dass bei mir um sieben in der Früh irgendwas Lustgefühle auslöst. Kompliment.

nömix - 2. Apr, 10:54

Danke für den Hinweis, ein lesenswertes Blog.

Tom Schaffer (Gast) - 2. Apr, 12:12

auch ich danke für das nette feedback :)

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Christoph Baumgarten

Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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