also ich mag die övp ja nicht wirklich, aber einen stimmzettel darf man zerreissen, sofern es der eigene ist. stimmenthaltung oder auch -boykott ist ein legitimer demokratischer akt.
problematisch daran wäre höchstens, daß er dies in der öffentlichkeit getan hat und damit seinen stimmakt öffentlich dokumentierte - allerdings wäre dieselbe problematik auch gegeben, wenn er den zettel in der öffentlichkeit ausgefüllt hätte. beides stellt eine mißachtung des wahl- resp. stimmgeheimnisses dar.
war es hingegen nur ein gekennzeichnetes musterformular, das er da zerrissen hat, handelt es sich dabei auf alle fälle um eine völlig legitime willensdemonstration.
von mir bekommt das rathaus jedenfalls auch keinen ausgefüllten stimmzettel, sondern ein brieferl ins couvert, daß demokratische mitbestimmung schon ein bisserl was anderes sein sollte als ein vorwahlkampfgag mit suggestivfragen. denn diese volksabstimmung ist in meinen augen selbst eine mißachtung der demokratie.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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problematisch daran wäre höchstens, daß er dies in der öffentlichkeit getan hat und damit seinen stimmakt öffentlich dokumentierte - allerdings wäre dieselbe problematik auch gegeben, wenn er den zettel in der öffentlichkeit ausgefüllt hätte. beides stellt eine mißachtung des wahl- resp. stimmgeheimnisses dar.
war es hingegen nur ein gekennzeichnetes musterformular, das er da zerrissen hat, handelt es sich dabei auf alle fälle um eine völlig legitime willensdemonstration.
von mir bekommt das rathaus jedenfalls auch keinen ausgefüllten stimmzettel, sondern ein brieferl ins couvert, daß demokratische mitbestimmung schon ein bisserl was anderes sein sollte als ein vorwahlkampfgag mit suggestivfragen. denn diese volksabstimmung ist in meinen augen selbst eine mißachtung der demokratie.