Die Sicherheit, die sie meinen
Die FPÖ in ihren diversen Ausformungen und Abspaltungen redet immer groß vom Aufräumen und von der Sicherheit. Ein Fall in Niederösterreich zeigt, wie diese Sicherheit gemeint sein könnte.
Stimmen die Medienberichte, hat ein Ortsobmann der FPÖ mit einer Schrotflinte auf seinen Sohn geschossen. Oder möglicherweise auch nur in die Luft geschossen, nachdem er auf ihn angelegt haben soll. Dann sollen Zeugen dazwischen gegangen sein. Der Mann sitzt in U-Haft.
An dieser Stelle kommt der Satz, der für aktive und ehemalige Politiker von FPÖ/BZÖ/FIK erfunden worden zu sein scheint, so oft wurde er in Zusammenhang mit ihnen gebraucht: Es gilt die Unschuldsvermutung.
Sollten die Vorwürfe zutreffen, könnte einem das vorkommen wie eine typische Konfliktlösung rechts des gesunden Menschenverstandes. Man denke an die Konflikte im BZÖ Tirol, daran, dass der ehemalige Pressesprecher der früheren Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) bei einer Wahlparty von den ehemaligen Parteikollegen verprügelt wurde, daran, dass Gernot Rumpold in seiner Zeit als FPÖ-Spitzenpolitiker einen Kontrahenten in die Geschlechtsteile gezwickt hat. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf wurde nach einer Attacke auf eine SJ-Veranstaltung fotografiert. Und auf Landtagslisten der FPÖ Niederösterreich kandidierte auch schon ein ehemaliger (und verurteilter) Südtirol-Terrorist.
Wien muss Chikago werden
Im jüngsten Fall hilft es wenig, dass der Verdächtige all seiner Ämter enthoben wurde. Die FPÖ propagiert jene Politik, die dem Mann erst ermöglichte, an eine Schusswaffe zu kommen. Die Blauen fordern vereinfacht gesagt Schusswaffen für alle Anständigen und Ehrlichen. Wie das ausgehen kann und wer die Gemeinten sind, sieht man. Herbert Kickl sollte für den nächsten Wien-Wahlkampf den Slogan verwenden: „Wien muss Chikago werden.“
Stimmen die Medienberichte, hat ein Ortsobmann der FPÖ mit einer Schrotflinte auf seinen Sohn geschossen. Oder möglicherweise auch nur in die Luft geschossen, nachdem er auf ihn angelegt haben soll. Dann sollen Zeugen dazwischen gegangen sein. Der Mann sitzt in U-Haft.
An dieser Stelle kommt der Satz, der für aktive und ehemalige Politiker von FPÖ/BZÖ/FIK erfunden worden zu sein scheint, so oft wurde er in Zusammenhang mit ihnen gebraucht: Es gilt die Unschuldsvermutung.
Sollten die Vorwürfe zutreffen, könnte einem das vorkommen wie eine typische Konfliktlösung rechts des gesunden Menschenverstandes. Man denke an die Konflikte im BZÖ Tirol, daran, dass der ehemalige Pressesprecher der früheren Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) bei einer Wahlparty von den ehemaligen Parteikollegen verprügelt wurde, daran, dass Gernot Rumpold in seiner Zeit als FPÖ-Spitzenpolitiker einen Kontrahenten in die Geschlechtsteile gezwickt hat. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf wurde nach einer Attacke auf eine SJ-Veranstaltung fotografiert. Und auf Landtagslisten der FPÖ Niederösterreich kandidierte auch schon ein ehemaliger (und verurteilter) Südtirol-Terrorist.
Wien muss Chikago werden
Im jüngsten Fall hilft es wenig, dass der Verdächtige all seiner Ämter enthoben wurde. Die FPÖ propagiert jene Politik, die dem Mann erst ermöglichte, an eine Schusswaffe zu kommen. Die Blauen fordern vereinfacht gesagt Schusswaffen für alle Anständigen und Ehrlichen. Wie das ausgehen kann und wer die Gemeinten sind, sieht man. Herbert Kickl sollte für den nächsten Wien-Wahlkampf den Slogan verwenden: „Wien muss Chikago werden.“
Christoph Baumgarten - 16. Nov, 19:55


