Die ÖVP kann die Gesundheit gefährden

Proell1Josef Pröll geht aus der Politik. Aus nachvollziehbaren Motiven. Und hinterlässt einen Scherbenhaufen.

Wer auch immer Josef Pröll nachfolgen wird, wird mit den Bedingungen konfrontiert sein, die den Vorgänger krank gemacht haben. Eine gelähmte Partei, erstarrt an den eigenen komplexen Strukturen, die nur mit internen Streitereien auf Umfragewerte reagiert, die die "Volks"partei auch bundesweit beinahe auf Wiener Niveau drücken. Dazu die Unmöglichkeit der Öffentlichkeit zu erklären, warum man eigentlich professioneller Neinsager ist. Und wofür man eigentlich ist. Beziehungsweise wozu man existiert. Nicht zu vergessen einige akute Personalprobleme wie Claudia Bandion-Ortner. Von den jüngsten Korruptionsskandalen ganz zu schweigen. Die EU-Ebene wird eher keine Erholung bieten. Ganz ausgestanden ist die Finanzkrise nicht. Und Anti-Atompolitik betreibt sich auch nicht von selbst.

An dieser Ausgangslage kann man nur scheitern. So wie Josef Pröll. Und wenn man nicht eine selbst für Spitzenpolitiker dicke Haut hat, braucht man vermutlich eine hohe Dosis Antidepressiva, um das auf Dauer durchzustehen. Die ÖVP kann die Gesundheit gefährden. Neuerdings nicht nur die, die ihren gesundheitspolitischen Vorstellungen wehrlos ausgeliefert sind. Die eigenen Leute sind betroffen. Bei aller politischen Skepsis gegenüber der ÖVP bleibt aus menschlicher Sicht zu hoffen, dass Prölls Nachfolger es besser übersteht.

Einer, der das sicher schaffen würde, wäre Karl Heinz Grasser. Dem Parteiimage könnte er seit Ernst Strasser kaum mehr schaden. Und mit seinem Hang zu Realitätsverweigerung würde ihn die Parteikrise nicht einmal kratzen. Zumal er ja sowieso nie für etwas verantwortlich gewesen sein will. Außer, es ist ausnahmsweise mal einigermaßen gut gegangen. Wonach es bei der ÖVP eher nicht aussieht.
Gerald (Gast) - 14. Apr, 08:49

Im Vergleich

mit der kränkelnden ÖVP macht die SPÖ einen fast gesunden Eindruck. Wenn sich die ÖVP bis zur nächsten NR-Wahl nicht erholen sollte, könnte die FPÖ der nächste Koalitionspartner werden. Super? Am Verhalten der SPÖ gegenüber der FPÖ wird man erkennen, wie sie die Situation einschätzt. Die FPÖ – der neue Kuschelpartner?

GG (Gast) - 25. Apr, 09:21

Betrug am Volke, wohin man schaut!

Weiters dürfte folgender Text (besonders deutsche Bürger!) zu allgemeiner Aufklärung über die gewohnten Eigenarten verschiedener Interessenskonflikte führen:
Deutschland hat 2.800 Abgeordnete. Circa 240 zusätzliche Minister und parlamentarische Staatssekretäre, die meistens auch noch Abgeordnete sind, 900 politische Beamte und circa 7.000 Kommunalpolitiker sowie weitere 6.000 Bundestagsabgeordnete, Personen aus Parteistiftungen und anderen politischen Fraktionen, die sich alle aus den Ergebnissen der Arbeitsleistungen der real erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen bedienen: Das sind zusammen um die 16.940 Personen – also rund 17.000.

In etwa 11.000 davon genießen besondere Privilegien, die sich in Aufwandsentschädigungen, Versorgungsregelungen, Ruhestandsgehältern, Übergangsgeldern … äußern.

Weiters gibt es die „steuerfreie Dienstaufwandspauschale“ trotz freier Bahnfahrten und Flüge, freier Büros und Dienstwagen sowie kostenloser Hotelaufenthalte – keine Aufwende, dafür aber weiterhin Pauschalen; die „steuerfreie Kostenpauschale“, die 42.600 € pro Jahr ausmacht; die „Sachleistungspauschale“ für Briefpapier, Telephonkosten, Computerkosten, Schreibmaterial … ist mittlerweile auf 7.000 € per annum angehoben worden; die „Mitarbeiterpauschale“ beträgt derzeit 9.729 €; die „Abgeordnetendiät“ beträgt derzeit etwas über 7.000 € …

Der Kanzler, jetzt eben die Kanzlerin, erhält neben dem Amtsgehalt (rund 200.000 € per annum) auch noch 130.000 Euro „Mandatsvergütung“, sodass das Jahreseinkommen – aber nur jenes, das für uns nachvollziehbar ist – rund 330.000 Eurolein beträgt. Das Wohnen, das Fahren, das angenehme Leben – das alles bleibt zusätzlich kostenfrei.

Ministerpräsidenten der Länder erhalten: 160.000 € Grundvergütung + 110.000 € andere Vergütungen und Zuwendungen. Allerdings gibt es zwischen den einzelnen Ländern leichte Unterschiede (Beispiel: Bayern).

Die Gagen der Gewerkschaftsbundbosse und die der Krankenkassenbosse werden ebenfalls in dieser Höhe vergütet, neben all den anderen Annehmlichkeiten natürlich. Dazu kommt noch, dass viele dieser Leute so ganz nebenbei auch noch Aufsichtsratsgehälter von verschiedenen Konzernen kassieren!

Oder warum glauben Sie, hat der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush einmal gesagt: „Weshalb sollte ich zu den Wählern halten, wenn ich von denen ein paar hunderttausend Dollar zugestanden bekomme, während es durch Sponsorgelder aus der Industrie und anderen Institutionen einige Millionen sind?“

Forderungskatalog an die ÖVP

Wie könnte ein finanzminister überleben, der gemäß der Anordnungen der Bilderberger undd er WHO, alles Vermögen des Staates, des Volkes und der BürgerInnen den Banken (Raiffaisen... u.v.a.) und dem Pharmakartell zuschiebt?

- Wer frägt wie viele Millairden in ntiraucherindustrie, die Dickenverflogung und die Jagd auf Weingenie0er aufgeht?

- Wer farägt wie viele Millairden zur kriminellen Impfindustrie fleießn?

Niemand: und doch ist gerade das thema gesundheit das wichtigste füpr die Wählerscahft: Klar wird dieses Thema nur noch unter den teppich gekehrt: Hundeschieße und Hudnerführerscheine interessieren genau NIEMANDEN.

Nein: was das volk interessiert sind freiheit (zumindestens im bereich Datenschutz, Essen, trinken, rauchen, naturmedizin und überhaupt freie wahl in sache Life Style und gesundheitsfragen).

all das wird uns verwehrt: jetzt werden die Naturheilpflanzen alle evrboten: und KEINE partei kann mehr etwas dagegen tun: alles nur eine farce.

HHätten sie uns der EU nicht erkauft. Nurn gibt es nur noch eines: entweder die auflösung der EU kommission (wie in Lybien, Tunesien, Ägypten), oder EU Austritt.

Unser geld fließt den konzernen zu: nicht nur durch monströse aufträge und gesetze, sondern auch druch Bestechung und "regresse" an die Wohltäter. Wer kennt den artikel "IM Sumpf" von.. wie heißt der große aufdecker vom falter wieder?

Nur diue größten aufdecker werden alle nie die passivrauchlüge aufdecken, denn DA hängt der schicksal der menschheit: fliegt diese lüge auf, fliegen auch die Impflüge, die präventionslüge, die pandemielüge die kinderschautz, die jugendschutzlüge auf, und aus für die WHO (World Homicide Organization) , aus für die EU, aus für die Bilderberger.

Also liebe ÖVP; nun
-um jeden preis die abschaffung der wehrpflicht verhindern (EU Söldnerarmee, dann Weltarmee)
-jegliche subventionen an die antiraucher- und Impfindustrie stoppen
- abschaffung der disproportionnierten presseförderungen an Standrad und Die Presse (2.3 Milliraden /jahr (!!!!), dafür dass sie Bilderberger propaganda von sich geben (Oscar Bronner ist unserer Präsentier bilderberger ! ... GNADE.

und
AUSTRITT AUS DER EU.

SO werden Sie Ihre Wählerschaft zurückgewinnen: denn Bilderbergerpolitik (Neue Weltordnung) kann niemals dem geringsten Wähler gefallen:
Ob Rot, ob Schwarz, ich hasse das Geschwatz....
Ob Orange, ob Blau, glaubt doch ka Sau,
Ob Grün, ob Braun, ich hab' kein Vertrauen...

Korrektur

Millionen natürlich, und nicht Milliarden

GG (Gast) - 24. Apr, 23:07

Ja, nimm die EUler gleich mit!

Ja, betrogen wird, wohin man schaut. Es scheint eine Marotte unserer Gesellschaft zu sein, das Gegenüber auszunehmen. Euphemistisch sprechen wir dann von Gewinnmaximierung: Pfui, wie wissenschaftlich das klingt! Dabei ist mittels einer Glosse alles so einfach zu erklären:

Tolle Währung, super Land, ich liebe die EU – hurrrrrraaaaaa!

Über Nacht haben sich die Finanzminister der EU also entschlossen, den Euro mit 750 Mrd. Euronen (muss selbst die Summe europäische Unselbständigkeit ausdrücken? – Plagiat des ersten US-Hilfspaketes!) zu stützen. Toll, was? Nicht nur widersprüchlich, sondern kurios ist das Ergebnis dieser erneuten Bilanzmanipulation: Nicht nur der Euro steigt (kurzfristig zwar, aber immerhin!), auch die Aktien tun es. Super, nicht wahr?

Gut für jene in der Hochfinanz, die mittels beispielloser Skrupellosigkeit unser Arbeitseinkommen verspielt haben. Immerhin können Sie nun weiterzocken. Man wird’s dem Volk schon wieder nehmen, das Geld, das nie dagewesen ist.

Unser Superman, der Finanzminister, hat gleich 15 Mrd. Euro beizusteuern versprochen – extrem gut der Typ, klaro. Schon morgen werden Sie sich einer Desinformationskampagne rühmen können, die tollen EUler: „Wir haben den Euro gerettet“, werden sie sagen und: „Wir haben’s ja immer schon gesagt, wer den Euro angreift, hat keine Chance!“, wird dann geheult. Zu groß sei der Währungsraum, nicht attraktiv für einen Angriff, weil wir so stark sind – sooo stark.

Was werden die Amis da lachen: „Hihihi, jetzt haben wir sie so weit, die Idioten, endlich haben sie sich maßlos überschuldet, wir sitzen nun im selben Boot; weiter geht’s, bis die Korruptesten unter uns ihre Pfründe gerettet haben.“

Und die €päer: „Scheiß auf’s Volk, es is’ uns wurscht. Die Hauptsache ist doch: Die Trottel wählen wieder, die Glücklichen, sie wählen uns. Und wir werden ihnen alles einreden können, wie immer.“

Das ist doch die Hauptsache, oder nicht Herr Pröll, Frau Merkel und meine geehrte Frau Largarde?

Jawoll, die Lagarde ist wohl die einzige, die ihr Geschäft versteht. Nur: In der wenig durchdachten, unvorbereiteten Hauruck-Aktion, da versteht auch sie nicht so recht, wie uns geschieht. Oba, schnöll muas gehn – üba Nocht.

Was werden die Amis da lachen, lachen über uns: „Wir haben sie erschreckt, die €päer und gemeinsam haben wir gewonnen. Nur die Europäer müssen langfristig ins Gras beißen. Aber die sind uns wurscht, wie übrigens die Amerikaner auch.“

Hauptsache die $ianer haben’s wieder mal gemeistert, gemeistert für sich (kurzfristig und unübersichtlich – hauruck)!

Manche Zahlen sind allerdings aus der Sicht eines Österreichers zu sehen. Die Zahlen der deutschen Bilanz sind, wie übrigens alle Wirtschaftsdaten zwischen Deutschland und Österreich, zehnmal größer.

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Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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