Die Kuba-Verschwörung

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, im Hobby Wirklichkeitsinterpret, hat heute eine unglaubliche Verschwörung aufgedeckt. Und wie von der linkslinken-rot-grün-kommunistischen-antifaschistischen Medienmafia in Österreich wurde der wahrscheinlich größte Skandal mindestens der Zweiten Republik, wahrscheinlich aber seit dem Attentat vom 20. Juli, und die zweitgrößte Verschwörung seit den Protokollen der Weisen von Zion, totgeschwiegen.

Die kubanischen Kommunisten stehen kurz davor, die Macht in Österreich zu übernehmen, schreibt Kickl in einer Presseaussendung: "Mit der grünen Wahlempfehlung für Heinz Fischer schließt sich der Kreis von den kubanischen Kommunisten bis hin zu diversen selbsternannten Antifa-Gruppen, die den roten Kandidaten unterstützen."

Eine Langzeitverschwörung, wie die Details, die Kickl erwähnt, nahe legen. Er bleibt bewusst kryptisch. Es ist gefährlich, Geheimdienstverschwörungen aufzudecken, zumal solch ausgefeilte. Was man Kickls knappen Worten, geschrieben mit Todesmut, entnehmen kann, lässt vermuten, dass der kubanische Geheimdienst die heimische politische Szene seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, gezielt unterwandert. Mit dem Ziel, eine rot-grüne Koalition zu erzwingen, was einer Machtübernahme Raoul Castros in Österreich gleichkommt. Wie die aktuellen Umfragen zeigen, befindet sich dieses Langzeitprojekt knapp vor dem Ziel, "befinden sich doch noch jede Menge kubanische Erntehelfer in den Reihen der Grünen und der SPÖ." Schreibt Kickl.

Ein diabolischer Plan der kubanischen Kommunisten: Zuerst bringen sie die blau-schwarze Regierung dazu, Gesetze zu erlassen, die die ungeschränkte raul Zuwanderung von Erntehelfern ermöglichen, um den Landwirten unterbezahlte und rechtlose Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Perfid, fürwahr. Man bringt den Klassenfeind und vor allem dessen heimattreuen Flügel dazu, zu tun, was man will. Dann lassen die kubanischen Kommunisten ihre Agenten massenhaft getarnt als Slowaken, Ungarn und Polen mit Erntehelfer-Visa einwandern. Wie diese so massiv SPÖ und Grüne unterwandern konnten, konnte Kickl bisher nicht klären. Ebenso unklar bleibt, was die kubanischen Kommunisten dazu bewegt, die Macht in Österreich übernehmen zu wollen. Am Inländer-Rum wird's nicht liegen.
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Was Kickl in seiner begnadeten, präzisen Art mit wenigen Worten, die auf Deutschkenntnisse sondergleichen schließen lassen, enthüllt, ist die zweiterfolgreichste Geheimdienstaktion der Geschichte. Erfolgreicher ist nur - und die Enthüllung dieses Plans bedeutet Lebensgefahr für den Autor von Politwatch - die Unterwanderung der politischen Klasse der BRD durch die Stasi. 20 Jahre nach dem angeblichen Ende der DDR soll die Ost-Agentin Angela Merkel den kapitalistischen Feindstaat durch soziale Proteste zum Kollabieren bringen. Somit ist sichergestellt, dass die leider nicht vermeidbare deutsche Wiedervereinigung mit leichter Verspätung unter den richtigen Vorzeichen stattfindet. Die haben das ernst gemeint mit "Auferstanden aus Ruinen".

Erfahren hat das der Autor von einem betrunkenen Russen. (Gut, der Autor hat den Russen betrunken gemacht, um an die sinistren Geheimnisse zu kommen, die der Ostblock zu bieten hat. Vodka ist hier nicht das Mittel der Wahl. Russen sind immun dagegen. Der Autor von Politwatch hat zum österreichischen Wein gegriffen. Sowas haut Russen um.) Nun gut, dieser war zwar nie beim KGB und hatte mit der Stasi auch nichts zu tun. Aber er war gebürtiger Sowjetbürger! Und Wissenschaftler! Na, wenn der sowas nicht weiß, weiß ich's wirklich nicht.

Sollte dem Autor in den nächsten Tagen etwas passieren - die werten Leserinnen und Leser wissen, dass er im Dienste der Wahrheit gestorben ist! Wollen wir hoffen, dass Kickl solche Dinge erspart bleiben. Da kommt ihm das zu-Tode-Schweigen seiner Presseaussendung möglicherweise gelegen. Sonst wird er auch noch mit einem Messer attackiert wie sein Chef Bumsti Strache und es will wieder niemand gesehen haben. Nicht auszudenken. Besonders beschämend finde ich auch Reaktionen, Kickl solle seine Medikamente absetzen. Dem armen Mann, diesem Aufdecker der zweitgrößten Weltverschwörung seit den Protokollen der Weisen von Zion, so etwas nachzusagen. Schämt Euch, ihr linkslinkes Gesindel.

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Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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