Der verkörperte Antifaschismus
Adolf Hitler wurde die Ehrenbürgerschaft von Amstetten aberkannt. Ein symbolischer, wenn auch später, Bruch mit dem NS-Regime. Die einzigen, die ihn nicht mitvollzogen, waren die Abgeordneten der FPÖ.
Die FPÖ hat es offenbar nicht notwendig, symbolisch mit dem Nationalsozialismus zu brechen. Das dürfte kaum überraschen. Wenn jemand der verkörperte Antifaschismus in Österreich ist, ist es die FPÖ. Das Wort Verkörperung reicht kaum aus, um die natürliche Distanz dieser Partei zu jeder Form des Faschismus zu beschreiben.
Genauso wie es nur in den Augen der linksgrünkommunistischen sozialschmarotzenden Ausländer-Gutmenschen (in Kurzform: rote Nazis) notwendig ist, Adolf Hitler eine Ehrenbürgerschaft abzuerkennen, genausowenig hat es die FPÖ nötig, sich von den Dutzenden Neonazis zu distanzieren, die sich ständig auf ihren Veranstaltungen herumtreiben. Die betreiben vermutlich Feindbeobachtung.
Außerdem sind sie sowieso nur bezahlte linke Provokateure. Rechtsextremisten gibt es nicht in Österreich. Höchstens vaterlandstreue Jugendliche, die das Recht des Patrioten auf präventive Selbstverteidigung manchmal etwas offensiv auslegen.
Der heimliche Widerstand der Waffen-SS
Zum offensiv antifaschistischen Profil der FPÖ passt, dass man über diese Eigenschaft nicht groß reden muss. Das sollte so selbstverständlich sein, dass nur ein Idiot das nicht begreifen kann.
Ein eindeutiges Zeichen für die ständigen antifaschistischen Aktionen der Freiheitlichen ist etwa die Mitgliedschaft des steirischen Landeschefs in der Kameradschaft IV der Waffen-SS. Dieser Verein ehrt gewissermaßen die wirksamsten Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Sie haben den Krieg verloren.
Ein wenig mit Hilfe der Alliierten, mag man einwenden. Aber wer wird denn so kleinlich sein. Auch die Mörder-Brigade des ehemaligen FPÖ-Bundesobmanns Fritz Peter war so ein heimlicher Beitrag gegen das Regime. Die Truppen, die Juden massenweise hingeschlachtet haben, haben an der Front gefehlt.
Diesen heroischen Akt des praktizierten Antifaschismus ehren alljährlich hunderte Anhänger der FPÖ am Heldenplatz. Was macht es da schon, dass der Dritte Nationalratspräsident ausgerechnet einer besonders rechtsextremen Burschenschaft angehört? Die Partei ist so antifaschistisch, das hält sie aus. Genauso wie eigene Jugendfunktionäre, die mal am falschen Rand des Verbotsgesetzes anstreifen. Das kann man getrost ignorieren.
Als antifaschistischste aller heimischen Parteien kann man sich sogar leisten, leider verdrängte Ausdrücke der schönen deutschen Sprache wieder hervorzukramen - ausnahmsweise sogar in korrekter Schreibweise.
Die FPÖ hat es offenbar nicht notwendig, symbolisch mit dem Nationalsozialismus zu brechen. Das dürfte kaum überraschen. Wenn jemand der verkörperte Antifaschismus in Österreich ist, ist es die FPÖ. Das Wort Verkörperung reicht kaum aus, um die natürliche Distanz dieser Partei zu jeder Form des Faschismus zu beschreiben.
Genauso wie es nur in den Augen der linksgrünkommunistischen sozialschmarotzenden Ausländer-Gutmenschen (in Kurzform: rote Nazis) notwendig ist, Adolf Hitler eine Ehrenbürgerschaft abzuerkennen, genausowenig hat es die FPÖ nötig, sich von den Dutzenden Neonazis zu distanzieren, die sich ständig auf ihren Veranstaltungen herumtreiben. Die betreiben vermutlich Feindbeobachtung.
Außerdem sind sie sowieso nur bezahlte linke Provokateure. Rechtsextremisten gibt es nicht in Österreich. Höchstens vaterlandstreue Jugendliche, die das Recht des Patrioten auf präventive Selbstverteidigung manchmal etwas offensiv auslegen.
Der heimliche Widerstand der Waffen-SS
Zum offensiv antifaschistischen Profil der FPÖ passt, dass man über diese Eigenschaft nicht groß reden muss. Das sollte so selbstverständlich sein, dass nur ein Idiot das nicht begreifen kann.
Ein eindeutiges Zeichen für die ständigen antifaschistischen Aktionen der Freiheitlichen ist etwa die Mitgliedschaft des steirischen Landeschefs in der Kameradschaft IV der Waffen-SS. Dieser Verein ehrt gewissermaßen die wirksamsten Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Sie haben den Krieg verloren.
Ein wenig mit Hilfe der Alliierten, mag man einwenden. Aber wer wird denn so kleinlich sein. Auch die Mörder-Brigade des ehemaligen FPÖ-Bundesobmanns Fritz Peter war so ein heimlicher Beitrag gegen das Regime. Die Truppen, die Juden massenweise hingeschlachtet haben, haben an der Front gefehlt.
Diesen heroischen Akt des praktizierten Antifaschismus ehren alljährlich hunderte Anhänger der FPÖ am Heldenplatz. Was macht es da schon, dass der Dritte Nationalratspräsident ausgerechnet einer besonders rechtsextremen Burschenschaft angehört? Die Partei ist so antifaschistisch, das hält sie aus. Genauso wie eigene Jugendfunktionäre, die mal am falschen Rand des Verbotsgesetzes anstreifen. Das kann man getrost ignorieren.
Als antifaschistischste aller heimischen Parteien kann man sich sogar leisten, leider verdrängte Ausdrücke der schönen deutschen Sprache wieder hervorzukramen - ausnahmsweise sogar in korrekter Schreibweise.
Christoph Baumgarten - 25. Mai, 22:10


