Die FPÖ hat viele sozialdemokratische Positionen im Programm, was Sozial- und Wirtschaftspolitik angeht. Kann man Sozialpopulismus nennen, das ist es bei der SPÖ und so weiter dann aber auch. Und sie sind als "nationale" Partei eine Protestpartei für viele Unzufriedene, besonders mit der SPÖ unzufriedene. In den Städten wie Wien sieht man besonders, dass SPÖ und FPÖ sich im Wählerpotenzial vielfach überschneiden und die FPÖ einfach ein "Österreich zuerst" vor ihre soziale Kuschelversprechen gesetzt hat.
Nationalismus und Sozialismus schließen sich nicht aus, sondern bedingen sich oft (Abschottung, Planung etc.). Aber so wie die SPÖ nicht (mehr) sozialistisch ist, sondern sozialdemokratisch, ist die FPÖ auch nicht national-sozialistisch, sondern national-sozialdemokratisch.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.
Nationalismus und Sozialismus schließen sich nicht aus, sondern bedingen sich oft (Abschottung, Planung etc.). Aber so wie die SPÖ nicht (mehr) sozialistisch ist, sondern sozialdemokratisch, ist die FPÖ auch nicht national-sozialistisch, sondern national-sozialdemokratisch.