@Hans ich stimme dir völlig zu, daß die SPÖ in den letzten Jahren oftmals zu plötzlich und nicht immer glaubwürdig ihre Ansichten geändert hat - aber genau hier liegt der entscheidende Unterschied:
die SPÖ vertritt zumindest offen eine, natürlich subjektive, Meinung -
die ÖVP (speziell eine gewisse Gruppierung darin) dagegen versucht der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln, sie vertrete keine Meinung, sondern die objektive sachliche Wahrheit. (Und viele Medien haben dabei immer wieder mitgeholfen, was bei der engen Verknüpfung eines großen Teils der hiesigen Medienlandschaft mit Styria und Raiffeisen auch nicht allzu verwunderlich ist.)
SO verarscht die ÖVP ihre Wähler (mit Ausnahme derjenigen wenigen, die bewusst von deren Politik profitieren) - So hat sie es immer wieder getan, angefangen bei den Ereignissen Anfang der 30er Jahre, deren Schuld in der öffentlichen Meinung ja nachwievor 50/50 aufgeteilt bei beiden Großparteien liegt, obwohl das faktisch eindeutig völlig falsch ist.
Wolfgang Schüssel wurde dann zum Großmeister dieser Politik der unterbewussten Manipulation - Er hat es geschafft, nach einer für die Mehrheit größtenteils katastrophalen Politik mit Hilfe von nahezu perfekt eingesetzter NLP und großflächiger Medienkontrolle (inkl. damaligem ORF) einen Erdrutschsieg für seine Partei zu erreichen.
Und Strache probierts ja mit einer ähnlichen Taktik, wenn auch höflich ausgedrückt um vieles weniger gerissen und vermischt mit Populismus - Nach dem Motto "bombardieren wir die Leute solange mit falschen Zahlen und Fakten, bis genügend sie für wahr halten, und denjenigen reden wir dann ein, wir würden nicht EINE Meinung, sondern IHRE Meinung vertreten"
Aber bei einem sind wir uns einig: Einen Spitzenkandidaten Baumgarten würd ich auch sehr fein finden ;)
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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die SPÖ vertritt zumindest offen eine, natürlich subjektive, Meinung -
die ÖVP (speziell eine gewisse Gruppierung darin) dagegen versucht der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln, sie vertrete keine Meinung, sondern die objektive sachliche Wahrheit. (Und viele Medien haben dabei immer wieder mitgeholfen, was bei der engen Verknüpfung eines großen Teils der hiesigen Medienlandschaft mit Styria und Raiffeisen auch nicht allzu verwunderlich ist.)
SO verarscht die ÖVP ihre Wähler (mit Ausnahme derjenigen wenigen, die bewusst von deren Politik profitieren) - So hat sie es immer wieder getan, angefangen bei den Ereignissen Anfang der 30er Jahre, deren Schuld in der öffentlichen Meinung ja nachwievor 50/50 aufgeteilt bei beiden Großparteien liegt, obwohl das faktisch eindeutig völlig falsch ist.
Wolfgang Schüssel wurde dann zum Großmeister dieser Politik der unterbewussten Manipulation - Er hat es geschafft, nach einer für die Mehrheit größtenteils katastrophalen Politik mit Hilfe von nahezu perfekt eingesetzter NLP und großflächiger Medienkontrolle (inkl. damaligem ORF) einen Erdrutschsieg für seine Partei zu erreichen.
Und Strache probierts ja mit einer ähnlichen Taktik, wenn auch höflich ausgedrückt um vieles weniger gerissen und vermischt mit Populismus - Nach dem Motto "bombardieren wir die Leute solange mit falschen Zahlen und Fakten, bis genügend sie für wahr halten, und denjenigen reden wir dann ein, wir würden nicht EINE Meinung, sondern IHRE Meinung vertreten"
Aber bei einem sind wir uns einig: Einen Spitzenkandidaten Baumgarten würd ich auch sehr fein finden ;)