Sorry, aber drei Kleinparteien machen keine Massenbewegung, die es rechtfertigen würden, dass ein österreichischer Spitzenpolitiker über Volksabstimmungen sinniert, Wenn die Südtiroler den Wunsch deutlich artikulieren - gut. Aber vorher nicht. Das ist auch keine Frage von schwarz und rot, wie Charly irgendwie unterstellt.
Und Charly: Nur um den italienischen Faschisten einsauszuwischen, werd ich nicht heimische Rechtsaußenparteien politisch unterstützen. Und, nein, das ist keine Nazi-Keule, nur weil's eine deutschsprachige Bevölkerungsgruppe ist. Der Minderheitenschutz in Südtirol ist nur so gut, dass ich absolut keine Veranlassung sehe, dort in irgendeiner Weise einzugreifen, schon gar nicht für österreichische Spitzenpolitiker, am allerwenigsten für Rechtsaußenpolitiker. Die benutzen nur, wie hier, deutschsprachige Bevölkerungsgruppen für ihre Zwecke. Ähnlich wie es Jobbik oder FIDESZ mit den (zahlenmäßog weit größeren) ungarischen Minderheiten in der Slowakei, Bulgarien und Rumänien tun. Und: Ich kann nix dafür, dass der Graf argumentiert, wie er argumentiert: MIt Geschichtslügen, mit einer Verharmlosung des Terrorismus.
Ich verkneife mir hier auch die Hinweise, dass der Minderheitenschutz in Südtirol weitaus besser funktioniert als in Kärnten und dass das von Graf falsch zitierte Beispiel Jugoslawiens zeigt, wozu Separatismus führt. Nur, Charly: Du selber beurteilst die uigurischen Separatisten in China skeptisch. Da ist es logisch eher inkonstistent, sich so für die Südtiroler einzusetzen.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Und Charly: Nur um den italienischen Faschisten einsauszuwischen, werd ich nicht heimische Rechtsaußenparteien politisch unterstützen. Und, nein, das ist keine Nazi-Keule, nur weil's eine deutschsprachige Bevölkerungsgruppe ist. Der Minderheitenschutz in Südtirol ist nur so gut, dass ich absolut keine Veranlassung sehe, dort in irgendeiner Weise einzugreifen, schon gar nicht für österreichische Spitzenpolitiker, am allerwenigsten für Rechtsaußenpolitiker. Die benutzen nur, wie hier, deutschsprachige Bevölkerungsgruppen für ihre Zwecke. Ähnlich wie es Jobbik oder FIDESZ mit den (zahlenmäßog weit größeren) ungarischen Minderheiten in der Slowakei, Bulgarien und Rumänien tun. Und: Ich kann nix dafür, dass der Graf argumentiert, wie er argumentiert: MIt Geschichtslügen, mit einer Verharmlosung des Terrorismus.
Ich verkneife mir hier auch die Hinweise, dass der Minderheitenschutz in Südtirol weitaus besser funktioniert als in Kärnten und dass das von Graf falsch zitierte Beispiel Jugoslawiens zeigt, wozu Separatismus führt. Nur, Charly: Du selber beurteilst die uigurischen Separatisten in China skeptisch. Da ist es logisch eher inkonstistent, sich so für die Südtiroler einzusetzen.