Marcus: Die deutschen Burschenschaften sind auch anch Einschätzung explizit linker Experten was anderes als die österreichischen. Es haben sich ja zahlreiche deutsche Burschenschaften dagegen gesperrt, dass die österreichischen irgendeinen Einfluss in ihrer Verbandsstruktur haben. Jahrzehntelang wurde das verhindert. Seitdem die Schranke gefallen ist, sind auch bei den deutschen mehr Rechtsradikale eingesickert. Im Gegensatz zu vielen österreichischen habt ihr auch keinen Arierparagrafen mehr.
Was sicher ebenso problematisch ist, ist das Fuxenjahr. Das entspricht schon einer gewissen Gehirnwäsche. Es bricht durch dauernde Demütigungen eine Person und macht sie emotional stark von der Gruppe abhängig. Wie hart das in der BRD praktiziert wird, weiß ich allerdings offen gestanden nicht.
Die deutschen Burschenschaften sind mir sicher nicht sympathisch und ich halte sie für Bewahrer reaktionären und nationalistischen Gedankenguts. Das macht sie aber nicht automatisch zu Rechtsextremen und Antisemiten.
In der österreichischen Kritik unterscheiden wir z.B. sehr wohl zwischen schlagenden Verbindungen und nicht-schlagenden. Letztere sind im Allgemeinen im Cartellverband organisiert, der eher katholisch ausgerichtet ist. Auch nicht meine Freunde, aber was ganz was anderes als unsere korporierten.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Was sicher ebenso problematisch ist, ist das Fuxenjahr. Das entspricht schon einer gewissen Gehirnwäsche. Es bricht durch dauernde Demütigungen eine Person und macht sie emotional stark von der Gruppe abhängig. Wie hart das in der BRD praktiziert wird, weiß ich allerdings offen gestanden nicht.
Die deutschen Burschenschaften sind mir sicher nicht sympathisch und ich halte sie für Bewahrer reaktionären und nationalistischen Gedankenguts. Das macht sie aber nicht automatisch zu Rechtsextremen und Antisemiten.
In der österreichischen Kritik unterscheiden wir z.B. sehr wohl zwischen schlagenden Verbindungen und nicht-schlagenden. Letztere sind im Allgemeinen im Cartellverband organisiert, der eher katholisch ausgerichtet ist. Auch nicht meine Freunde, aber was ganz was anderes als unsere korporierten.