S.F. (Gast) - 11. Mrz, 10:06

Gerade dieses Geplapper, das du ansprichst, war der Grund dafür, warum ich mit dem Vaust(wieder mit wenigen Ausnahmen) nicht klargekommen. Dieser angegrünte Möchtegernsamariter-Verschnitt konnte mir schon immer gestohlen bleiben, ebenso diese widerlicher Gönnermentalität, die den Arbeiter zwar nicht für voll nahm, aber logischerweise genau weiß, was das beste für ihn ist und daneben lieber mit ähnlich geratenen wohlstandsverwahrlosten Zöglingen (Politikerkinder sind hier mit wenigen Ausnahmen die Schlimmsten) den Umgang pflegt.
Diese Personen reden über Arbeit und haben nicht einmal den Funken einer Ahnung, was diese bedeutet. Sie sehen es als Arbeit, biersaufend, rauchend und gröhlend die Hörsäle zu besetzen.
Mit Ausnahme der Umweltpolitik, wo man noch Mitte des vorigen Jahrhundert herumgrundelt, scheint jedoch diese grünlich alternative Bundeslinie übernommen worden zu sein. Ich rede deshalb von Bundeslinie, da es sehr wohl vernünftige Kräfte auf den Spuren Nennings in Oberösterreich gibt. Ich spreche von Efgani Dönmez und Anschober...

Was das Parteiprogramm der FPÖ betrifft, befindet sich hier keine einzige konkrete Zeile über Wirtschafts- und Sozialpolitik. Strache änderte seine Meinung in Bezug auf die Vermögensbesteuerung ganze 4 Mal in nur einem Monat!
Verzeih mir also, wenn ich die FPÖ auf der Grundlage ihrer "Konzepte und Verbesserungsvorschläge"(sofern überhaupt vorhanden, denn eigentlich können sie nix anderes als Poltern) nicht ernst nehme.
Was ich aber doch sehr ernst nehme, ist ihre Position im Bereich der Arbeitnehmervertretung. Sie wollen die Enthebelung des ArbVGs mit der Streichung des Kündigungsschutzes, da diese arbeitsplatzfeindlich sei. Sie möchten Sozialsubventionen ad absurdum führen, indem sie jeder bekommt(Beispiel Familienbeihilfe).
Das ist die arbeitnehmerfreundliche soziale Alternative zur SPÖ? Wohl eher handelt es sich dabei um einen Tatbestand modernen Sklaverei, der leider bereits mit der Leiharbeit teilweise umgesetzt wurde...

hans huber (Gast) - 13. Mrz, 12:28

Verstoß gegen die EMRK

Die Semantik des Wortes STATT ist wohl eindeutige:
Die hetzerischen Sprüche "Pummerin STATT Muezzin", "Daham STATT Islam" auf 1000en von Plakaten (allein in Wien) stellen eine klare Absage an die Europäische Menschenrechtskonvention (Art. 9) dar.

Eine Partei, die sich gegen Menschenrechte stellt, mag zwar demokratisch gewählt sein, ist aber demokratiepolitisch sehr bedenklich und geht über den Rechtspopulismus weit hinaus.

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Christoph Baumgarten

Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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Umberto (Gast) - 6. Jun, 20:22
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