Spiegel vorm Gesicht
Er gilt als Hoffnungsgestalt von Burschenschaftern, Nationalen und anderen Rechtsradikalen. Bumsti Strache. FPÖ-Obmann und je nach Bedarf und Umfrage einmal Bürgermeisterkandidat in Wien oder auch nicht. Einige Leute jubeln ihm zu. Er sage, was Sache sei und sei ein rhetorisches Talent. Wie lächerlich das ist, führt Robert Palfrader in "Wir sind Kaiser" vor.
Es ist der Spiegel vorm Gesicht der Rechten. Wenn sich die Hoffnungsgestalt derart einfach vor laufender Kamera fertig machen lässt, ist es peinlich. Man merkt, dass Straches angebliche Stärke nur darauf beruht, dass er Stehsätze mühsam auswendig lernt. Sobald ihm jemand etwas härter kommt, bleibt nicht mehr als stupides Grinsen. Wenn nicht die FPÖ mit jahrzehntelanger Ausländerhetze das Klima nachhaltig vergiftet hätte, wäre es eine derart lächerliche Figur nicht einmal wert, sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Es ist der Spiegel vorm Gesicht der Rechten. Wenn sich die Hoffnungsgestalt derart einfach vor laufender Kamera fertig machen lässt, ist es peinlich. Man merkt, dass Straches angebliche Stärke nur darauf beruht, dass er Stehsätze mühsam auswendig lernt. Sobald ihm jemand etwas härter kommt, bleibt nicht mehr als stupides Grinsen. Wenn nicht die FPÖ mit jahrzehntelanger Ausländerhetze das Klima nachhaltig vergiftet hätte, wäre es eine derart lächerliche Figur nicht einmal wert, sich mit ihr auseinanderzusetzen.
Christoph Baumgarten - 17. Jan, 17:17



Nur muss ich Ihnen aber bei der Analyse dieses Videos wiedersprechen. Das war keine Vorführung, und schon gar nicht wurde ein „Spiegel vorgehalten“. Eine Person auf diesem Niveau zu behandeln oder kommentieren ist leicht. Ein Politiker jeglichen Couleurs kann so vorgeführt werden. Herr Palfraders ließ Herrn Strache nicht einmal zu Wort kommen. Jemanden „vorzuführen“ bedeute den Kontrahenten mit seinen eigenen Worten eine Schlinge um den Hals zu legen, oder besser ausgedrückt: Die Banalität des Gesprochen bloßzustellen. Wenn dabei nur ein Monolog geführt wird ist dies leider nicht der Fall.
Auch wenn ich keine großen Sympathien für Herrn Strache hege, so ist diese Sendung dem Talent eines Herrn Palfraders in keinster Weise würdig, und Ihre Analyse sicher verbesserungswürdig.
Wie immer Zeigt sich, dass Menschen sich fast ausschließlich in selbstbestätigenden Milieus bewegen; Das ist immer eine Gefahr. Denn während die politisch linke in Österreich über dieses Video jubelt, jubelt sie nur für sich in Ihrem Milieu alleine – "Wir haben ja genau das gesehen und gehör, was wir sehen wollten". Das andere, auch politische "Mitte" Personen, eher die schlichtweg primitive Behandlung vordergründig empöhrt wird dabei nicht bedacht.
Hochachtungsvoll
Shad