Tja, die Uninfomiertheit der Menschen bezüglich Nicht-Verfassungswidrigkeit der Erbschaftssteuer, sondern Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes in bezug auf nicht-angepasster Einheitswerte in den letzten Jahrzehnten liegt wohl daran, dass sich viele die Infos nur aus billigen Zeitungen oder Webseiten holen, anstatt die VfGH-Erkenntnisse selbst zu lesen.
Vielleicht sollte man Ihnen die URL dafür ans Herz legen, sollten sie mal politwatch aufrufen:
oder einfach meinen Beitrag hier von heute lesen, da hab ich es schon erwähnt. ;-)
Aber wo die empirischen Belege dafür sind, dass die gleichen Leute, die für Studiengebühren sind, auch die Gegner der Erbschaftssteuer sind, würd ich gern wissen. Ich kenne genug Menschen, die für die Studiengebühren sind, gleichzeitig aber auch die Erbschaftssteuer befürworten. Und ob die Erbschaftssteuer eine Bagatellsteuer sein soll, kann ich nicht beurteilen, mir fehlen verlässliche Zahlen des Administrationsaufwandes. Vielleicht kann Christoph mir die genauen Zahlen nennen, bisher hats niemand geschafft. :-)
Bin zwar auch für die Erbschaftsteuer (siehe mein letzter Eintrag), weil totes und nicht selbst erwirtschaftetes Vermögen ohne dahinterstehende Leistung besteuert werden sollte. Andererseits könnte man wieder mit dem Argument kommen, dass es als Einkommen schon mal besteuert wurde ...
Falls mein Nachhilfebeispiel hier etwa das Missverständnis hervorgerufen haben sollte, ich würde es anderen nicht vergönnen, es besser zu haben als ich selbst oder weil ich es geschafft habe, müssten es die anderen auch schaffen. (Zahlen von Studiengebühren und Notwendigkeit von Nachhilfegeben bei gleichzeitigem Job). ich habs ganz anders gemeint: Wenn Studiengebühren schon eingehoben werden oder besser: wieder eingehoben werden sollten, kann man mit relativ wenig Nachhilfe das notwendige zusätzliche Geld doch mittelfristig recht schnell hereinbekommen, ohne fürs Studium zu viel Zeit zu verlieren (3-4 zusätzliche Nachhilfestunden pro Monat). War nur ein Tipp von mir, um es mal auszuprobieren. Habs sicher nicht überheblich gemeint. Ich glaub aber, dass es bis auf wenige Ausnahmen die Leser hier auch so verstanden haben.
Da meinem Verständnis nach Bildung eines der wichtigstenr Güter überhaupt darstellt, sollte sie allen Menschen in gleichem Maße zugänglich sein. Ergo: Keine Wiedereinführung der Studiengebühren !
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Vielleicht sollte man Ihnen die URL dafür ans Herz legen, sollten sie mal politwatch aufrufen:
http://www.verfassungsgerichtshof.at/cms/vfgh-site/attachments/8/4/0/CH0006/CMS1174295202378/erbschaftssteuer_g54-06.pdf
oder einfach meinen Beitrag hier von heute lesen, da hab ich es schon erwähnt. ;-)
Aber wo die empirischen Belege dafür sind, dass die gleichen Leute, die für Studiengebühren sind, auch die Gegner der Erbschaftssteuer sind, würd ich gern wissen. Ich kenne genug Menschen, die für die Studiengebühren sind, gleichzeitig aber auch die Erbschaftssteuer befürworten. Und ob die Erbschaftssteuer eine Bagatellsteuer sein soll, kann ich nicht beurteilen, mir fehlen verlässliche Zahlen des Administrationsaufwandes. Vielleicht kann Christoph mir die genauen Zahlen nennen, bisher hats niemand geschafft. :-)
Bin zwar auch für die Erbschaftsteuer (siehe mein letzter Eintrag), weil totes und nicht selbst erwirtschaftetes Vermögen ohne dahinterstehende Leistung besteuert werden sollte. Andererseits könnte man wieder mit dem Argument kommen, dass es als Einkommen schon mal besteuert wurde ...
Falls mein Nachhilfebeispiel hier etwa das Missverständnis hervorgerufen haben sollte, ich würde es anderen nicht vergönnen, es besser zu haben als ich selbst oder weil ich es geschafft habe, müssten es die anderen auch schaffen. (Zahlen von Studiengebühren und Notwendigkeit von Nachhilfegeben bei gleichzeitigem Job). ich habs ganz anders gemeint: Wenn Studiengebühren schon eingehoben werden oder besser: wieder eingehoben werden sollten, kann man mit relativ wenig Nachhilfe das notwendige zusätzliche Geld doch mittelfristig recht schnell hereinbekommen, ohne fürs Studium zu viel Zeit zu verlieren (3-4 zusätzliche Nachhilfestunden pro Monat). War nur ein Tipp von mir, um es mal auszuprobieren. Habs sicher nicht überheblich gemeint. Ich glaub aber, dass es bis auf wenige Ausnahmen die Leser hier auch so verstanden haben.
Da meinem Verständnis nach Bildung eines der wichtigstenr Güter überhaupt darstellt, sollte sie allen Menschen in gleichem Maße zugänglich sein. Ergo: Keine Wiedereinführung der Studiengebühren !