Nickelsdorf: "Polizei nur herumgestanden"

Die Veranstalter des Miklos-Festivals weisen die Vorwürfe einer Festivalteilnehmern zurück. "Wir haben dafür gesorgt, dass die Neonazis verschwinden", heißt es gegenüber Politwatch.at. Die Vowürfe gegenüber der Polizei scheinen sich aber zu bestätigen.

Jetzt hat es doch geklappt. Nachdem die Roten Ruam und ich gestern aneinander vorbeitelefoniert haben (was manchmal vorkommt), haben sich mittlerweile einige offene Fragen geklärt.

Nach Darstellung des Veranstalters hat man die Neonazis selbst hinauskomplimentiert. Diese hatten sich eingeschlichen und sich erst während des Konzerts zu erkennen gegeben (wie auch User hier geschrieben haben). Die Polizei dürfte wenig hilfreich gewesen sein. "Die sind nur herumgestanden. Auf die Frage, ob sie wegen unseres Anrufs wegen der Neonazis da sind oder wegen der Lautstärke, habe ich keine Auskunft bekommen".

Dass man den Gästen gesagt habe, still zu sein, stimme nicht. "Vielleicht hat einer unserer Security-Leute zu jemandem gesagt: Sei still, ich rede mit den Neonazis, halt dich da raus. Leider waren auch die Linken teilweise schwer alkoholisiert und haben die Arbeit erschwert."

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Christoph Baumgarten

Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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