Die kubanische Tageszeitung Granma lässt an den Vermutungen Kickls kein gutes Haar. Im Artikel "Kuba akzeptiert weder Druck noch Erpressung" gehen die Wogen hoch: "WICHTIGE westliche Pressemedien ziehen wieder mit vorgefertigten Lügen die Aufmerksamkeit auf sich. So entsprechen sie den gegen unser Land gerichteten imperialistischen Interessen". Die geschürte Medienkampagne "manipuliert Gefühle, verzerrt Tatsachen, schwingt Lügen und verheimlicht Realitäten", so das Qualitätsblatt des karibischen Inselstaates weiter. Ein Informant meint, dass die FPÖ freilich ein Dorn im Auge des Máximo Líder sei, so sei diese Partei in den Augen des kubanischen Revolutionsführer ein "Arbeiterfeind und Abkassierer", wo er sich offensichtlich auf Informationen österreichischer Jungkommunisten stützt. Doch von diesem Joch müssten sich die Österreicherinnen und Österreicher schon selbst befreien, es rettet sie kein höh'res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun, sie aus dem Elend zu erlösen können sie nur selber tun, weiß der Informant vorrausschauend. Selbiges gelte natürlich auch für den in der Affäre immer wieder erwähnten Inländer Rum. Doch das österreichische Volk solle nicht verzweifeln oder gar resignieren, versucht der Insider die Sache schön zu reden und verweist auf die Worte Fidel Castros: „Revolution ist das Gefühl für den historischen Augenblick; ist, alles zu verändern, was verändert werden muss; ist volle Gleichheit und volle Freiheit; ist, als Mensch behandelt zu werden und andere als Menschen zu behandeln; ist, uns durch uns selbst und aus eigener Anstrengung heraus zu befreien; ist, mächtige vorherrschende Kräfte innerhalb und außerhalb des gesellschaftlichen und nationalen Umfeldes herauszufordern; ist, Werte an die man glaubt, um jeden Preis zu verteidigen; ist, Bescheidenheit, Selbstlosigkeit, Solidarität und Heldenmut; ist, mit Echtheit, Intelligenz und Realismus zu kämpfen; ist, weder zu lügen, noch ethische Prinzipien zu verletzen; ist die tiefe Überzeugung, dass keine Kraft der Welt die Macht der Wahrheit und der Ideen vernichten kann. Revolution ist die Grundlage unseres Patriotismus, unseres Sozialismus, unseres Internationalismus.“

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Politwatch

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Über Politwatch

Christoph Baumgarten

Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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Ist das jetzt Ironie ? Zumindest ist es nicht gut!
Hannes (Gast) - 17. Jan, 23:48
lange nacht
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tscheh (Gast) - 13. Sep, 23:08
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bzw. http://wirtschaftsfaschism us.wordpress.com/2011/02/1 5/hello-world/...
Peter (Gast) - 28. Jun, 12:23
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