Hitler-Grüße bei Konzert - Polizei nicht eingeschritten?
Im Burgenland herrschen Aufregung und Unklarheit um eine Neonazi-Aktion am Mittwoch bei einem Punk-Konzert. Das wurde von Neonazis gestört. Die Aussagen von Festival-Teilnehmern legen nahe, dass die Polizei nichts unternommen hat. Das wird von der Sicherheitsdirektion Burgenland untersucht.
Sie heben die rechten Arme mehrmals zum Hitlergruß und schlagen gern auf alles ein, was ihnen widersprechend in die Quere kommt. Der Veranstalter „Kulturverein Rode Ruam“ reagierte erst nach mehrmaliger Aufforderung einiger Gäste, dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Das schreibt eine Besucherin des Auftritts von "Agnostic Front" beim Miklos-Festival. Eine unangenehme und potentiell gefährliche Situation. Die Polizei wird gerufen.
Drei Einsatzwagen mit etwa 9 Beamten rückten an, um anschließend verlegen am Eingang herum zu stehen und nicht einzugreifen! Als mehrere Zeugen der Polizei die Vorfälle schilderten, kamen Aussagen seitens der Veranstalter, der Security UND der Polizei wie „das interessiert niemanden, haltet’s euren Mund oder wollt’s, dass die Musik abgedreht wird?“ , schreibt die Besucherin weiter in dem Mail. das Politwatch.at vorliegt. Den Inhalt hat auch http://www.politspiegel.at veröffentlicht.
Eine Formulierung, die den Einsatz in keinem guten Licht erscheinen lässt. Die burgenländische Sicherheitsdirektion zeigt sich sehr interessiert an den Informationen. "Das müssen wir untersuchen", sagt ein Beamter gegenüber Politwatch.at. Bei der Sicherheitsdirektion ist erst am nächsten Tag eine Anzeige eingegangen. Offenbar hatte sich ein Elternteil eines Teilnehmers bei der Landesregierung beschwert. Auch über den Polizeieinsatz.
Von den Polizisten, die beim Einsatz waren, war bis zu dem Zeitpunkt keine Anzeige erstattet worden. Auch nicht bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Zumindest war weder bei Sicherheitsdirektion noch Bezirkshauptmannschaft ein derartiges Schriftstück auffindbar, heißt es von der SiD. Möglich allerdings, dass die Dokumente bis jetzt nicht eingelangt, sprich: auf einem Schreibtisch oder in der Post hängen geblieben sind.
Inoffiziell heißt es von einem weiteren Beamten der SiD, dass es auch nach Ansicht der Polizei so aussieht, als seien die Kollegen überfordert gewesen -wenn die Schilderungen der Zeugen zutreffen. Sie haben nur einen Teil des Einsatzes gesehen, möglich ist, dass weitere Teilnehmer nähere Angaben machen können.
Laut SiD hat man am Donnerstag begonnen, den Zwischenfall mit den Neonazis zu untersuchen. Sofort, nachdem die Anzeige eines Elternteils einlangte. Man werde sich auch den Polizeieinsatz ansehen, und, was die beteiligten Polizisten gemacht hätten. Unter anderem werden mehrere Teilnehmer des Festivals befragt. "Wenn da was dran ist, haben wir natürlich ein großes Interesse, das abzustellen", sagt ein Beamter gegenüber Politwatch.at. Die Veranstalter des Festivals sind der Bitte von Politwatch.at um eine Stellungnahme bisher nicht nachgekommen.
Sie heben die rechten Arme mehrmals zum Hitlergruß und schlagen gern auf alles ein, was ihnen widersprechend in die Quere kommt. Der Veranstalter „Kulturverein Rode Ruam“ reagierte erst nach mehrmaliger Aufforderung einiger Gäste, dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Das schreibt eine Besucherin des Auftritts von "Agnostic Front" beim Miklos-Festival. Eine unangenehme und potentiell gefährliche Situation. Die Polizei wird gerufen.
Drei Einsatzwagen mit etwa 9 Beamten rückten an, um anschließend verlegen am Eingang herum zu stehen und nicht einzugreifen! Als mehrere Zeugen der Polizei die Vorfälle schilderten, kamen Aussagen seitens der Veranstalter, der Security UND der Polizei wie „das interessiert niemanden, haltet’s euren Mund oder wollt’s, dass die Musik abgedreht wird?“ , schreibt die Besucherin weiter in dem Mail. das Politwatch.at vorliegt. Den Inhalt hat auch http://www.politspiegel.at veröffentlicht.
Eine Formulierung, die den Einsatz in keinem guten Licht erscheinen lässt. Die burgenländische Sicherheitsdirektion zeigt sich sehr interessiert an den Informationen. "Das müssen wir untersuchen", sagt ein Beamter gegenüber Politwatch.at. Bei der Sicherheitsdirektion ist erst am nächsten Tag eine Anzeige eingegangen. Offenbar hatte sich ein Elternteil eines Teilnehmers bei der Landesregierung beschwert. Auch über den Polizeieinsatz.
Von den Polizisten, die beim Einsatz waren, war bis zu dem Zeitpunkt keine Anzeige erstattet worden. Auch nicht bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft. Zumindest war weder bei Sicherheitsdirektion noch Bezirkshauptmannschaft ein derartiges Schriftstück auffindbar, heißt es von der SiD. Möglich allerdings, dass die Dokumente bis jetzt nicht eingelangt, sprich: auf einem Schreibtisch oder in der Post hängen geblieben sind.
Inoffiziell heißt es von einem weiteren Beamten der SiD, dass es auch nach Ansicht der Polizei so aussieht, als seien die Kollegen überfordert gewesen -wenn die Schilderungen der Zeugen zutreffen. Sie haben nur einen Teil des Einsatzes gesehen, möglich ist, dass weitere Teilnehmer nähere Angaben machen können.
Laut SiD hat man am Donnerstag begonnen, den Zwischenfall mit den Neonazis zu untersuchen. Sofort, nachdem die Anzeige eines Elternteils einlangte. Man werde sich auch den Polizeieinsatz ansehen, und, was die beteiligten Polizisten gemacht hätten. Unter anderem werden mehrere Teilnehmer des Festivals befragt. "Wenn da was dran ist, haben wir natürlich ein großes Interesse, das abzustellen", sagt ein Beamter gegenüber Politwatch.at. Die Veranstalter des Festivals sind der Bitte von Politwatch.at um eine Stellungnahme bisher nicht nachgekommen.
Christoph Baumgarten - 21. Aug, 10:28



Hoffe mal das durch die dumme Aktion einiger Neonazis nicht der Ruf der Band geschädigt wird, macht die Presse ja immer wieder gerne