Karas einmal schwungvoll
Othmar Karas, inoffizieller Spitzenkandidat der "Volks"partei" für das EU-Parlament kann auch anders. Der gemeinhin als farblos geltende Berufspolitiker zeigt in einem Interview mit dem Youtube-Propagandachannel der ÖVP eine schwungvolle Seite. Wenn auch unfreiwillig.
Nicht, dass man hier Wert auf den Inhalt gelegt hätte. Aber so ein Interview wirkt doch eher peinlich. So schlechte Tonqualität auf einem Propaganda-Video hab ich noch nie erlebt. Andererseits: Die gut hörbare Hintergrundmusik ist angesichts des Karas-Statements das aussagekräftigste in diesem Video. Wobei das bei Karas eine Grunddisposition sein könnte. So bekommt auch er einmal eine Chance, schwungvoll rüberzukommen.
Eine von vielen Pannen im ÖVP-Wahlkampf. Zuerst Ernst Strasser als offizieller Spitzenkandidat, dessen Personenkomittee aus seiner Lebensgefährtin besteht und der auf massive Widerstände ungefähr der gesamten Partei trifft. Zumal er außer auffälligen Firmenbeteiligungen keine Inhalte in den Wahlkampf einbringen kann. Dann Karas, der Ausgebootete, der pünktlich zum Wahlkampfauftakt die Nummer Eins für sich reklamiert. Und die Slogans, die ein Musterbeispiel der Kategorie sinnbefreit sind. Aber vielleicht auch der Beitrag der "Volks"partei, jugendliche Dadaisten zu fördern.

(Wahlplakat der ÖVP, Quelle: www.oevp.at)
Wer sonst würde deren Kreationen auf Plakate drucken? Warum man die ÖVP wählen sollte, wurde in diesem Wahlkampf noch nicht angesprochen. Aber die "Volks"partei hat noch eine Woche Zeit.
Nicht, dass man hier Wert auf den Inhalt gelegt hätte. Aber so ein Interview wirkt doch eher peinlich. So schlechte Tonqualität auf einem Propaganda-Video hab ich noch nie erlebt. Andererseits: Die gut hörbare Hintergrundmusik ist angesichts des Karas-Statements das aussagekräftigste in diesem Video. Wobei das bei Karas eine Grunddisposition sein könnte. So bekommt auch er einmal eine Chance, schwungvoll rüberzukommen.
Eine von vielen Pannen im ÖVP-Wahlkampf. Zuerst Ernst Strasser als offizieller Spitzenkandidat, dessen Personenkomittee aus seiner Lebensgefährtin besteht und der auf massive Widerstände ungefähr der gesamten Partei trifft. Zumal er außer auffälligen Firmenbeteiligungen keine Inhalte in den Wahlkampf einbringen kann. Dann Karas, der Ausgebootete, der pünktlich zum Wahlkampfauftakt die Nummer Eins für sich reklamiert. Und die Slogans, die ein Musterbeispiel der Kategorie sinnbefreit sind. Aber vielleicht auch der Beitrag der "Volks"partei, jugendliche Dadaisten zu fördern.

(Wahlplakat der ÖVP, Quelle: www.oevp.at)
Wer sonst würde deren Kreationen auf Plakate drucken? Warum man die ÖVP wählen sollte, wurde in diesem Wahlkampf noch nicht angesprochen. Aber die "Volks"partei hat noch eine Woche Zeit.
Christoph Baumgarten - 31. Mai, 14:59


