"Heute darben die Alten in Heimen, die Kinder werden erschossen in Supermärkten (die es damals auch nicht gab), und die Kinder der ersten und der zweiten generation der antiautoritären Erziehung labern etwas daher von Nazis und was man nicht alles tun muss und den ganzen anderen Müll, weil sie ja niemanden hatten, der sie erzogen hat."
Das schon, das stimmt, die Generationen wurden auseinandergerissen, das kann ja wohl keiner bestreiten. Und da muss soviel Selbstkritik drin sein das die Roten da sehr stark mitverantwortlich sind. zB. Die "Befreiung der Frau", es wurde erkämpft, dass die Frau arbeiten gehen darf und sich selbst versorgen kann, soweit so gut. Das kapitalistische System ist aber nunmal eines das sich anpasst und weiterentwickelt. Heute ist es oft so, dass beide Elternteile arbeiten MÜSSEN. Dann kommt natürlich die Erziehung noch kürzer. Ich glaube nicht, dass man das gewollt hat, aber das kommt halt davon wenn man Sachen nur halbherzig reformiert anstatt sie zu revolutionieren und auch die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen ;-). Was natürlich nicht heißt eine andere politische Strömung wäre besser, die Roten habens wenigstens probiert, von den anderen kann man das nicht behaupten...
Und das mit der Sinuskurve stimmt auch, mein Vater hält mir oft genug vor ich wäre im Verhalten und Ansichten gleich wie meine (leider viel zu früh verstorbenen) Großeltern. Klaro, ich hab ja auch viel Zeit bei der Oma verbracht ...
Man kann eben keine zukunftweisenden Gesellschaftsmodelle(die ja an und für sich gut wären) in einem gänzlich sozialfeindlichen System erschaffen und dann erwarten, dass es funktioniert. Es muss einleuchten, dass dann irgend eine pervertierte Mischform herauskommt die irgendwann in kompletter Kulturlosigkeit ausarten wird....
Und unser Schulsystem ist nicht schlecht. Ich konnte meine Kreativität zur genüge in Deutsch, Bildnerische Erziehung und Musik ausleben, zur Not gab es auch freie Aktivitäten wie Schulband oder Chorgesang. Dem System hab ich auch zu verdanken, dass ich in Mathematik viel kann, auch wenn ich Mathematik nicht wirklich mag und viele erlente Sachen nicht wirklich sinnvoll finde, ABER ich kanns, und das ist viel Wert. Und bei mir is die Schulzeit grade mal 1 Jahr her.
Blog für alle, die sich nicht länger für dumm verkaufen lassen wollen
Über Politwatch
Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen.
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Das schon, das stimmt, die Generationen wurden auseinandergerissen, das kann ja wohl keiner bestreiten. Und da muss soviel Selbstkritik drin sein das die Roten da sehr stark mitverantwortlich sind. zB. Die "Befreiung der Frau", es wurde erkämpft, dass die Frau arbeiten gehen darf und sich selbst versorgen kann, soweit so gut. Das kapitalistische System ist aber nunmal eines das sich anpasst und weiterentwickelt. Heute ist es oft so, dass beide Elternteile arbeiten MÜSSEN. Dann kommt natürlich die Erziehung noch kürzer. Ich glaube nicht, dass man das gewollt hat, aber das kommt halt davon wenn man Sachen nur halbherzig reformiert anstatt sie zu revolutionieren und auch die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen ;-). Was natürlich nicht heißt eine andere politische Strömung wäre besser, die Roten habens wenigstens probiert, von den anderen kann man das nicht behaupten...
Und das mit der Sinuskurve stimmt auch, mein Vater hält mir oft genug vor ich wäre im Verhalten und Ansichten gleich wie meine (leider viel zu früh verstorbenen) Großeltern. Klaro, ich hab ja auch viel Zeit bei der Oma verbracht ...
Man kann eben keine zukunftweisenden Gesellschaftsmodelle(die ja an und für sich gut wären) in einem gänzlich sozialfeindlichen System erschaffen und dann erwarten, dass es funktioniert. Es muss einleuchten, dass dann irgend eine pervertierte Mischform herauskommt die irgendwann in kompletter Kulturlosigkeit ausarten wird....
Und unser Schulsystem ist nicht schlecht. Ich konnte meine Kreativität zur genüge in Deutsch, Bildnerische Erziehung und Musik ausleben, zur Not gab es auch freie Aktivitäten wie Schulband oder Chorgesang. Dem System hab ich auch zu verdanken, dass ich in Mathematik viel kann, auch wenn ich Mathematik nicht wirklich mag und viele erlente Sachen nicht wirklich sinnvoll finde, ABER ich kanns, und das ist viel Wert. Und bei mir is die Schulzeit grade mal 1 Jahr her.