Das Erdbeben als Teufelswerk

robertson_patEine Million Obdachloser, bis zu zweihunderttausend Tote. Ein Land in Trümmern. Irgendwo dazwischen internationale Hilfskräfte, die versuchen, Menschen das Überleben zu ermöglichen. Haiti zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe.
Selber schuld, sagt der US-Televangelist Pat Robertson. Die Haitianer zahlen aus seiner Sicht den Preis für ihre Unabhängigkeit von Frankreich nach einem Sklavenaufstand 1804. "Das Land ist verflucht, seitdem es einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist", analysiert Robertson in seiner Fernsehshow.

"They were under the heel of the French, you know Napoleon the third and whatever. And they got together and swore a pact to the devil. They said 'We will serve you if you will get us free from the prince.' True story. And so the devil said, 'Ok it’s a deal.' And they kicked the French out. The Haitians revolted and got something themselves free. But ever since they have been cursed by one thing after another." (Sie wurden von den Franzosen unterdrückt, Ihr wisst, Napoleon III. oder so. Dann sind sie zusammengekommen und haben einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Sie sagten: Wir dienen Dir, wenn du uns vom Fürsten befreist. Wahre Geschichte. Der Teufel hat gesagt: OK. Abgemacht. Und sie haben die Franzosen rausgeworfen. Die Haitianer haben revoltiert und haben sich mehr oder weniger befreit. Aber seitdem sind sie verflucht. Robertsons betont ländliches Idiom macht eine genauere Übersetzung unmöglich.)

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Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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