Atheisten-Kampagne live auf 88,6

gewista_buskampagne_90526Die Atheisten-Kampagne schlägt hohe Wellen. Montagmorgen waren mit Erich Eder (AG-ATHE) und mir zwei Vertreter der unterstützenden Organisationen in der Morning Show von Hary Raithofer zu Gast

Hier die Mitschnitte vom Live-Interview.
Atheisten-Kampagne-bei-Hary-Raithofer-Teil-1 (mp3, 6,545 KB)
Atheisten-Kampagne-bei-Hary-Raithofer-Teil-2 (mp3, 5,608 KB)

Einen Überblick findet ihr auch auf
http://www.buskampagne.at
walter g heimerl (Gast) - 15. Jun, 19:51

Vor Kurzem erklärt sich Baumgartner noch als "benebelt" von den Aussagen des ÖVP - Kandidaten Strasser vor der EU- Wahl. Diese Benebelung ist nun einer anderesgearteten Benebelung gewichen. Gratulation. Atheistische Benebelung erspart die Kosten beim Drogendealer sowie ein Strafverfahren.
Cool! Gratulation! Bleib auf diesem Trip.

Christoph Baumgarten - 15. Jun, 20:05

Was an Atheismus "benebelt" sein soll, ist mir schleierhaft. Dachte eher das sei die Domäne der Weihrauchinhalierer.
Lieber Walter, ich sehe die Welt so wie sie ist und lagere meine eigene Verantwortung nicht an übergeordnete, allmächtige, Wesen aus. Ich stelle mich ihr. Nicht immer geht's gut, nicht immer tut's gut. Aber es macht mich frei. Es macht mich zum Menschen.

Andy (Gast) - 15. Jun, 20:38

@walter:
Religion ist heilbar ;-)

Thomas Heiling (Gast) - 15. Jun, 21:22

Schön daß der Walter gleich mal zu Allererst den klassischen Umgang von Gläubigen mit Andersdenkenden demonstriert :-)

Jaja - nur nix sagen - da holen´s gleich zum Rundumschlag aus

Raducanu (Gast) - 15. Jun, 23:06

Wie ist sie denn, die Welt aus Sicht eines Atheisten? "Benebelt" ist an Atheismus vermutlich nichts, lediglich scheint mir der Blick ein wenig eingeengt.

Lieber Christoph, gläubige Menschen lagern mitnichten ihre Verantwortung an übergeordnete, allmächtige Wesen aus. Sie stellen sich ihr. Nicht immer geht's gut, nicht immer tut's gut. Aber es macht sie frei. Es macht sie zu Menschen. ;-)

Christoph Baumgarten - 16. Jun, 08:58

Also, wenn du nicht an ein allmächtiges, übergeordnetes Wesen glaubst, warum bezeichnest du dich dann als gläubig? Ein Glaube an Gott hat eben auch Konsequenzen. Man kann nicht halb an Gott (oder Gottheiten) glauben und die andere Hälfte nicht so ganz ernst nehmen. Welt im Baukastensystem für die Armen im Geiste. Konsequent ist das nicht. Erkläre mir mal, was es für einen Sinn hat, an einen Gott zu glauben, der eh nix bewirken kann. Das ist nur eine Projektionsfläche für eigene Bedürfnisse und Gefühle, vielleicht damit man sich nicht so allein fühlt. Psychologisch notwendig vielleicht für manche, womit auch schon ein Zweck erklärt ist, den "Glauben" erfüllt. Der andere ist, positiv gesprochen, eine Ritualisierung bestimmter gesellschaftlich wichtiger Ereignisse (Begräbnis, Geburt, Hochzeit). Aber hier gibt's glücklicherweise mittlerweile areligiöse Alternativen.

Raducanu (Gast) - 16. Jun, 18:39

Nun, ich glaube an Gott und das ohne Netz und doppelten Boden. Da ist nix mit Baukastensystem. Allerdings ist mir trotz Deines Kommentars immer noch schleierhaft, wieso ich damit meine Verantwortung an ein höheres Wesen abgebe.

Thomas Heiling (Gast) - 16. Jun, 21:47

Lieber Raducanu
Gläubige tun das tagtäglich
In unterschiedlichen Variationen.
Indem sie Dinge ertragen in der Annahme es sei "Gottes Wille"
Bis zur Verweigerung von Blutspenden an ihre todkranken Kinder.
Indem sie Handlungen damit rechtfertigen es sei "Gottes Wille"
Zum Beispiel das Töten Ungläubiger.
Gut - in Europa hat der Gotteswahn - Gott sei Dank :-) - seinen Zenit anscheinend bereits Überschritten.
Wenn ich mir vorstelle, ich schriebe das im Iran - da würde es wahrscheinlich bereits an der Türe klopfen.
Und nicht Gott würde draussen stehen - Nur Menschen die glauben in SEINEM Namen zu handeln.
Und das hat nix mit einem rückständigen Islam zu tun.
Gib der kath.K. die selbe Macht wie vor 500 Jahren und der Wettlauf der Unmenschlichkeit würde wieder zu einem Kopf an Kopf-Rennen.
Verantwortung abgeben heisst z.B. alles zu tun um sein Kind zu retten.
Nicht tatenlos zuzusehen wie es stirbt und das dann vielleicht auch noch gut zu heissen weil es Gottes Wille war. Das ist krank.
Als meine Mutter voriges Jahr starb, tat mir meine Grossmutter am meisten leid. Weil ich in ihrem Gesicht die bohrenden Fragen sah: "Warum muss ich nun - im Abstand von einem halben Jahrhundert das alles noch einmal erleben - meinem Kind ins Grab nachsehen" Und ich sah neben der Trauer auch die Wut mit der sie nach dem Warum fragte. Nicht mich - jemand von dem Sie keine Antwort bekam....
Ich hatte niemand dem ich solche Fragen stellen konnte - und das war gut so - damit gab´s auch keinen Zorn.

Robert Puskas (Gast) - 17. Jun, 16:43

Hallo ist hier jemand ?

Habe die Adressen zu Hause vergessen - Blödmann - aber ohne Geiz -
Mit Adresse könnte ich ja eine Postkarte aus Kabul schreiben
robert.puskas@chello.at
Danke, Inshalah

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Mein Name ist Christoph Baumgarten und bin seit mehr als einem Jahrzehnt im Journalismus. Dieser Blog soll meine Sicht auf die politischen Entwicklungen in Österreich wiedergeben. Wobei im Moment der Ausdruck Zustand angebrachter wäre, wenn man an die heimische Politik denkt. Politwatch zeigt gerne vergessene Zusammenhänge auf und soll den Menschen eine Stimme geben, die auch angesichts der zunehmenden geistigen Verwahrlosung in diesem Land ihre fünf Sinne zusammen haben und nicht vergessen haben, was bei Politik im Mittelpunkt stehen sollte: Der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Ein Hinweis für InhaberInnen eines Accounts auf twoday.net: Es gibt einen e-mail-Abodienst für neue Beiträge und Kommentare.

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